Lernort auf der Ostsee

Lernen und Leben an Bord der Logger Belle Amie

Der maritime Lebensraums an Bord von Logger Belle Amie ist mehr als ein Segeltörn. Es ist eine intensive Lern- und Gemeinschaftserfahrung. Zwischen praktischer Arbeit, Naturerlebnis und persönlicher Entwicklung entstehen Eindrücke, die weit über die Zeit auf See hinaus wirken.

Lernort Segelschiff: Bildung auf der „Belle Amie“

Die Belle Amie ist kein normales Schiff, sondern ein schwimmendes Klassenzimmer auf der Ostsee. Hier lernen die Teilnehmer die Theorie nicht aus Büchern, sondern sie erleben diese direkt im Bordalltag.

Was wird vermittelt?

Die Themen orientieren sich eng an der Praxis und der Natur, weshalb der Unterricht direkt an Bord stattfindet:

  • Umwelt & Klima: Das Ökosystem Ostsee, Plastikmüll im Meer sowie der Klimawandel.

  • Praxis an Bord: Wetterkunde, Navigation und traditionelle Seefahrt.

Da die Umgebung das Lernen maßgeblich prägt, machen Wind, Wasser und die Weite der Natur die ökologischen Zusammenhänge sofort begreifbar.

Soziales Lernen im Team

An Bord gibt es keine klassische Hierarchie wie im Hörsaal, denn hier begegnen sich alle Teilnehmer auf Augenhöhe.

  • Gemeinsamer Alltag: Sowohl beim Segeln als auch beim Kochen und Zusammenleben lernt sich die Gruppe intensiv kennen.

  • Starker Zusammenhalt: Weil gemeinsame Aufgaben und Verantwortung zusammenschweißen, fördert dies die Teamfähigkeit und die Kommunikation nachhaltig.

Darüber hinaus wirken diese Erfahrungen positiv auf die persönliche Entwicklung ein – und zwar weit über die eigentliche Reise hinaus.

Lust aufs mitsegeln bekommen?

Gemeinsam an Bord: Aktiv mitsegeln auf der „Belle Amie“

Auf der Belle Amie sind Sie kein passiver Passagier, sondern ein aktiver Teil der Crew. Deshalb packen alle gemeinsam mit an – und zwar beim Segeln genauso wie im alltäglichen Leben auf See.

Aufgaben, die zusammenschweißen

Da jeder Handgriff für das gemeinsame Erlebnis zählt, sind die Aufgaben an Bord besonders vielseitig:

  • Segelpraxis: Segel setzen und bergen sowie die Ankerwache halten.

  • Bordalltag: In der Kombüse kochen oder das Deck schrubben.

  • Landgänge: Holz für das gemeinsame Lagerfeuer sammeln.

Denn diese festen Aufgaben geben nicht nur Orientierung, sondern sie stärken auch das Selbstvertrauen und fördern die Verantwortung jedes Einzelnen.

Leben auf engem Raum

Das Leben auf einem Traditionssegler ist intensiv, weil der begrenzte Platz ständige Rücksichtnahme, klare Absprachen und ein starkes Miteinander erfordert. Gleichzeitig warten als Belohnung unvergessliche Naturmomente, wie beispielsweise das Baden auf offener See oder das hautnahe Erleben von Wind und Wetter.

Echte Teamentscheidungen

Zudem wird der Kurs immer gemeinsam bestimmt. Ob die Crew den nächsten Hafen ansteuert, vor Anker geht oder eine Nachtfahrt wagt: Alle wichtigen Entscheidungen werden vorab im Team besprochen und abgestimmt.

Dadurch wird jeder Beitrag anerkannt. Das stärkt die persönlichen Fähigkeiten sowie den Zusammenhalt der Gruppe nachhaltig – und zwar weit über den eigentlichen Törn hinaus.